Mediation statt Rechtsstreit beim Hausbau

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Ein Haus bauen ist teuer. Für die meisten Menschen bedeutet es die Investition ihres Lebens: Die Kosten werden über 30 Jahre und länger abbezahlt und das Risiko ist hoch!

 

Doch so gut das Bauvorhaben auch geplant und die Auswahl der richtigen Partnerbetriebe umgesetzt wurde, können immer wieder Differenzen und Streitigkeiten mit einem der ausführenden Unternehmen entstehen.

Neben Mängeln oder Ausführungsfehlern liegen die Gründe hierfür übrigens zumeist in unpräzisen Formulierungen in Bauverträgen und -beschreibungen. Daher sollten Bauherren von Anfang an darauf achten, dass der gesamte Leistungsumfang sowie auch die Qualität der jeweiligen Leistungen genau definiert werden.

Ist dennoch ein Streitfall eingetreten, wird von beiden Seiten sehr häufig der Gang zum Gericht propagiert, was insbesondere für die Bauherren viele Probleme mit sich bringt:

Es entstehen erhebliche Verzögerungen im Bauablauf, da durch die Überlastung unserer Gerichte eine schnelle Bearbeitung nicht erwartet werden kann. Häufig tritt ein Baustopp auf der Baustelle ein, weil nachfolgende Gewerke nur auf Grundlage der Vorarbeiten weitermachen können. Es entstehen zusätzliche Kosten durch Gutachter und Anwälte. Die psychische Belastung für die Bauherren ist immens, müssen sie sich doch als Privatpersonen gegen zumeist große Unternehmen zur Wehr setzen, die finanziell besser ausgestattet sind und gerne „auf Zeit“ spielen. In diesem Zusammenhang ist es übrigens wichtig zu wissen, dass die Kosten für Streitigkeiten um Bauschäden von unseren Rechtsschutzversicherungen nicht übernommen werden!

 

Vor Gericht hat sich in der Praxis das Vorgehen entwickelt, dass der zuständige Richter bei nicht hundertprozentig klaren Fällen zunächst eine Einigung vorschlägt. Damit wird ein offizielles Verfahren verhindert, was dem Gericht viel Arbeitszeit und den Konfliktparteien Kosten erspart. Im Ergebnis bedeutet es aber zumeist, dass sowohl die Bauherren als auch das beteiligte Unternehmen den Schaden zu gleichen Teilen tragen, was trotz fehlendem Verschulden erhebliche Mehrkosten für die Bauherren mit sich bringen kann.

Wir empfehlen Ihnen daher, vor dem Gang zum Gericht eine Mediation mit dem Konfliktpartner durchzuführen!

Die Vorteile liegen auf der Hand: Innerhalb weniger Tage wird eine Einigung erarbeitet, die für beide Seiten eine bestmögliche Lösung bedeutet – eine WIN-WIN Situation. Es entstehen keine längeren Baustopps. Die finanzielle Belastung liegt weitaus niedriger als bei der Zusammenarbeit mit Anwälten und Gerichten.

UND: Sie bestimmen als Teilnehmer der Mediation deren Ergebnis selbst mit! Kein Dritter entscheidet für Sie und Ihren Konfliktpartner, sondern nur Sie selbst.

 

In der Mediation wird KEINE Rechtsberatung durchgeführt. So macht es manchmal Sinn, sich im Vorfeld über die rechtliche Schuldfrage und die daraus entstehenden Folgen zu informieren. Im Ablauf der Mediation werden alle von Ihnen und Ihrer Konfliktpartei eingebrachten Informationen von uns dann gemeinsam analysiert und bewertet. Gemeinsam erarbeiten wir Lösungsmöglichkeiten und kommen gemeinsam zu einer Lösung, mit der Sie und Ihr Konfliktpartner zufrieden sind und die Ihnen ermöglicht, auch weiterhin zusammen zu arbeiten.

 

Sprechen Sie uns an: Wir beraten Sie gerne!

 

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