Wie werden Erlebnisse im Gehirn abgespeichert und verarbeitet?

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Das Gehirn ist ein riesiger Datenspeicher.

Es speichert alle Farben, Bilder, Laute, Töne, Gefühle, Gerüche, Geschmacksvariationen, Formen und vieles mehr ab. Dieses Abspeichern passiert stufenweise über eine Verschlüsselung / Codierung der Informationen.

Warum ist das wichtig? Viele Reize wurden im Laufe unseres Lebens im Gehirn gespeichert, darunter auch viele negative und limitierende Glaubenssätze und Werte, aber auch Auslöser von Phobien und Ängsten. Mit Hilfe der Kenntnis des Speichersystems im Gehirn ist es möglich, „einprogrammierte“ Informationen, wie zum Beispiel diese Limitierungen und Ängste, zu verändern und damit schnell und nachhaltig aufzulösen.

 

Das Abspeichern im Gehirn

  1. Stufe: Das Ultrakurzzeitgedächtnis. Der wahrgenommene Reiz trifft auf eine Sinneszelle, die ihn in Form eines elektrischen Impulses an eine Nervenzelle weitergibt.
  2. Stufe: Das Kurzzeitgedächtnis. Der elektrische Erregungsimpuls beginnt, zwischen den Synapsen (Nervenfaserendung der Nervenzellen) verschiedener Nervenzellen zu kreisen.
  3. Stufe: Das Langzeitgedächtnis. Der Erregungsimpuls kreist immer wieder in bestimmten Bahnen und hinterlässt dabei molekulare Spuren, die sich „im Gehirn einprägen“. Die bisher noch nicht zusammengeschalteten Nervenbahnen festigen sich dabei zu soliden Verbindungen.

Die Datenspeicherung im Langzeitgedächtnis bedeutet also eine Umformung im Nervennetz des Gehirns: Es werden neue Kontakte gebildet.

Grundsätzlich funktioniert die Umformung auf zwei Wegen: Einerseits durch die ständige Wiederholung, andererseits durch einen starken Impuls, also hohe Energie. Je häufiger oder je energiegeladener eine Nervenverbindung im Langzeitgedächtnis aktiviert wird, desto stabiler wird sie ausgebaut und desto länger hält die Erinnerung. Werden Nervenbahnen über längere Zeit nicht verwendet, zerfallen sie wieder, die Information wird aus dem Gehirn gelöscht.

 

Die Datenverarbeitung im Gehirn

Bei jeder Wahrnehmung wird nach einer Referenzerfahrung im Gehirn gesucht. Der emotionale Speicher sendet einen elektrischen Impuls an das Drüsensystem, wenn eine ausreichend hohe Empfindung vorliegt. Es entsteht eine Reiz-Reaktions-Kette.

spinne

 

Ein Beispiel: Die Augen nehmen eine Spinne wahr. Das Drüsensystem erhält einen hohen elektrischen Impuls, wenn der betreffende Mensch eine negative Verbindung mit dem Thema „Spinne“ abgespeichert hat. Dadurch wird es veranlasst, das Gefühl „Angst“ auszulösen. Umgekehrt funktioniert dieses System übrigens auch mit positiven Empfindungen.

 

 

Die Bearbeitung im Coaching

Die im Beispiel genannte Spinnenphobie kann durch den Einsatz von Energie schnell und nachhaltig aufgelöst werden, ja eine nachhaltige Lösung Ihres Problems ist in fast jedem Fall möglich!

Sobald die Problematik herausgearbeitet wurde, kann nach den Ursachen geforscht werden, um die Stelle im Gehirn zu finden, an der die problematische Information gespeichert ist. Je nach Art des Problems wird dieses mit verschiedenen Methoden aus dem Coaching bearbeitet, die eine ausreichende Energie bereitstellen, um die Information im Gehirn neu abzuspeichern.

Die Folge davon ist, dass Sie leichter – ohne Ängste, ohne Limitierungen und ohne negative Gedanken – durchs Leben gehen. Probieren Sie es aus, es lohnt sich!

 

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